Am Mittwoch, dem 7. Oktober 2026, fand in der Besigheimer Kelter in der ersten und zweiten Stunde die Autorenlesung von Boris Pfeiffer, der einige Bände der ???Kids geschrieben hat, statt.
Alle fünften Klassen trafen sich um 8 Uhr in den jeweiligen Klassenzimmern, um gemeinsam zur Kelter zu laufen.
Boris Pfeiffer erzählte zu Beginn, wie er mit dem Schreiben angefangen hatte. Es fing alles mit einem riesigen Berg von Keksen an. Er aß alle auf, und als sein Vater zurückkam, sagte sein Vater: „Geh in dein Zimmer, du hast alle Kekse aufgegessen!“ Dann musste er in seinem Zimmer als Hausaufgabe ein Gedicht schreiben. Er schrieb ein Gedicht, wie er seinen Vater verkloppte. Als er dies seinem Vater vorlas, musste dieser lachen. Er sagte zu ihm: „Wärst du nicht vor mir zu Hause gewesen, hätte ich alle Kekse aufgegessen.“ So fing Boris Pfeiffer mit 13 Jahren an zu schreiben.
Danach erzählte er uns die Geschichte der Bücher der ???Kids. Interessant war, dass mittlerweile mehr Menschen die ???Kids lesen, als die ???. Die Bücher wurden in Amerika von einem Freund von Alfred Hitchcock erfunden. Dieser bezahlte Hitchcock, damit dieser seinen Namen als Autor auf die Bücher schrieb, um die Verkaufszahlen zu erhöhen. Aus den ??? entwickelten sich die ???Kids-Bücher, damit auch die jungen Leser die Abenteuer von Justus, Peter und Bob lesen konnten, ohne Albträume zu bekommen.
Anschließend erzählte er uns, wie er dazu kam, die ???Kids zu schreiben. Der Kosmos-Verlag Stuttgart fragte ihn eines Tages, ob er die Bücherserie weiterschreiben möchte. Sein erstes ???Kids Buch hieß „In letzter Sekunde“. Später gründete Boris Pfeiffer sogar einen eigenen Verlag, wo auch andere Autoren ihre Bücher veröffentlichen konnten.
Mittlerweile hat er über zweihundert Werke geschrieben, davon viele ???Kids Bücher. Heute schreibt er immer noch Gedichte und Bücher. Die ???Kids schreibt er aber nicht mehr.
Nach der Autorenlesung konnten die Schülerinnen und Schüler noch Autogramme von ihm bekommen. Manche hatten dafür extra ein ???Kids Buch zum Signieren dabei.
Von: Mona Raich (5a)

